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Heiko Pröger

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Erschienen am
22.11.2011

Kurz erklärt: Wann brauchen Sie eine App?

Heiko Pröger
Heiko Pröger

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Schon seit längerem sind Apps ein Muss in jeder Marketingplanung. Wer eine App im Marketingmix hat, gilt als innovativ. Aber wann sind Apps wirklich sinnvoll und wann nur nutzloses Beiwerk? Hier eine kurze Checkliste, mit der Sie für sich Klarheit schaffen können.Sie brauchen zwingend eine App, wenn Sie…

  1. Gerätefunktionen des Smartphones nutzen möchten, wie Push-Nachrichten, die Kamera oder den Neigungssensor. Auf diese Funktionen haben Sie zum Beispiel mit einer mobilen Website keinen Zugriff. Auf Apple-Geräten (iPhone, iPad) können Sie ohne App nicht einmal eine Datei laden.
  2. Offline arbeiten möchten um zum Beispiel Daten aus einer Online-Quelle lokal auf dem mobilen Endgerät zu speichern.
  3. Eine hochwertige Usability für anspruchsvolle Tätigkeiten bieten möchten. Dank der beliebten Smartphone-Gesten (Swipe, Multitouch), Bedienelemente und Darstellungsmöglichkeiten, lassen sich mehrstufige Prozesse (z.B. Ermittlung einer Bahnroute) und komplexere, grafische Anwendungen und Berechnungen (z.B. Börsenkurse) in Apps ansprechender abbilden, als in einer mobilen Website.

Wenn nicht mindestens eine dieser Anforderungen gegeben ist, sollten Sie überlegen, ob sie wirklich eine App benötigen. Schließlich haben Apps auch einige Nachteile:

  • Apps sind Software und dementsprechend nicht so schnell änderbar wie eine Website, wenn sich einmal Fehler eingeschlichen haben.
  • Apps sind plattformabhängig, das heißt sie müssen sich immer entscheiden, welche Smartphone-Nutzer sie ansprechen möchten (Apple / iOS, Android, Microsoft, Blackberry).
  • Apps müssen erst einmal vom Nutzer installiert werden. Es reicht nicht aus, einfach eine Web-Adresse aufzurufen. Wenn Sie ihre App über den Apple-Appstore vertreiben, müssen Sie zudem noch mehrere Wochen für die Prüfung durch Apple einplanen.

Eine Alternative zur App kann eine mobile Website sein. Diese kann in Punkto Usability durchaus mit Apps mithalten, ist leicht zu updaten (wie eine Website), plattformunabhängig (da sie über den Smartphone-Browser aufgerufen wird) und muss nicht installiert werden. [Update 08.03.2012] Sehen Sie dazu auch meinen Artikel Kurz erklärt: Mobile Websites.Hier noch einmal zusammengefasst:

Kennen Sie noch weitere Entscheidungskriterien pro oder contra Apps? Teilen Sie diese mit uns in den Kommentaren!

Heiko Pröger

Heiko Pröger ist seit 2004 bei Spirit Link und seit 2019 einer der Geschäftsführer. Er berät Kunden aus der Medizintechnik- und Pharmabranche in Fragen der MarCom-Strategie. Sein liebstes Betätigungsfeld: sich neue Vorgehensweisen und Methoden ausdenken, um in Projekten möglichst effizient zu effektiver Marketingkommunikation zu kommen.

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